Baufinanzierung - mit Verstand wählen
Wer keine Vergleiche vor dem Abschluss einer Baufinanzierung anstellt, muss unter Umständen damit rechnen, schwerwiegende Fehler zu begehen, die anschließend teuer zu bezahlen sind. Will man sorgenfrei im eigenen Heim wohnen, muss auch gewährleistet sein, die Raten zahlen zu können. Zu allererst muss die eigene finanzielle Situation überprüft werden, damit finanzielle Spielräume Aufschluß darüber geben können, was sich der Bauherr eigentlich “erlauben” kann. Meist spielt das Eigenkapital eine besondere Rolle. Je höher die Summe aller zur Verfügung stehender Mittel ausfällt, desto weniger fremde Mittel müssen bei einer Bank oder einem anderen Geldgeber aufgenommen werden. 20 bis 30 Prozent von der Gesamtsumme sollten wenigstens in die Baufinanzierung einfließen, um langfristig Zinsen einsparen zu können. Finanzierungsanfragen, die in der Regel unverbindlich und kostenfrei sind, können gegeneinander gestellt werden, um das beste Angebot zu finden. Dabei kann der Suchende auch auf das Internet zurück greifen.
Websites von Anbietern geben Aufschluß über die Konditionen der verschiedenen Immobilienkredite und Baufinanzierungen. In die Seiten eingefügte Rechner vereinfachen die Anfrage, wenn die Höhe der noch benötigten Fremdmittel und die gewählte Zinsbindungsfrist angegeben werden. Online- Banken sind dazu übergegangen, ihr Vertriebsnetz von Beratungsstellen bundesweit auszubauen. Hat der Kunde eine positive Auskunft über eine Kreditzusage bekommen, gilt es alle erforderlichen Unterlagen zusammen zu stellen. In der Regel werden die letzten drei Einkommensabrechnungen oder Steuerbescheide verlangt. Nähere Auskünfte wie Baubeschreibungen, Exposés oder andere Detailbeschreibungen über die Immobilie vereinfachen die Verhandlungen mit dem Geldgeber. In der Regel können Online-Anbieter zu günstigeren Konditionen einen Immobilienkredit vergeben, als es bei den konventionellen Vertriebswegen der Fall ist. Daher gilt die Regel: vergleichen lohnt in jedem Fall!